LUFTFAHRT

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- L -

LEPAUTE

Steckbrief: Das Unternehmen Société des établissements HENRY-LEPAUTE (11, rue Desnouettes, Paris XVe) produzierte Uhren seit dem 19. Jh. Danach umfasste die Produktion viele elektrische und optische Instrumente. Dieser Luftschiff-Kompasstyp wurde 1910 patentiert (Nr. 407.416). Er zeichnet sich dadurch aus, dass die Scheibe zwischen zwei Drehspitzen rotiert, wobei die obere in der Höhe verstellbar ist (siehe Abb. aus dem Patent u. r.).

Kompensationskompass mit nur einer Drehachse



Zum Vergrößern, Bilder anklicken

Fotos Conservatoire Régional des Sciences et Techniques in Mâcon, Frankreich
Detailansicht der Steuerstriche :
NM / NV : Nord magn. / nord vrai (geogr. Nord)


Seitenansicht

Datenblatt
Durchmesser: 123 mm
Gesamthöhe: 96 mm
Höhe Kompassdose: 58 mm
Halbkardanische Anlenkung: Luftschiffkompass

Seitenansicht (Schnitt), Prinzipskizze gemäß Patent



Le Prieur

Französischer Erfinder eines Driftmessgeräts genannt Navigraphe - Siehe NAVIGATION

Lindbergh

Auf seinem Flug von New York nach Paris 1927 mit dem Spirit of St. Louis* hat Charles Lindbergh lediglich einen Erdinduktionskompass verwendet. Er hat danach mit dem Uhrenhersteller Longines die nach ihm benannte Stundenwinkeluhr entwickeln lassen.
* Anm.: Auf dem Bild ist das T-förmige Anemometer hinter dem Führerhaus zu sehen.
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LUDOLPH

Steckbrief: Die W. LUDOLPH GmbH & Co. KG (Bremerhaven) ist ein deutsches Unternehmen. Es produziert Schiffs- und Fluzeugkompasse. Für mehr Informationen HIER klicken (siehe auch MARINE-Kompasse).
Am Anfang des 20. Jh. begann LUDOLPH zusätzlich mit dem Bau von Luftfahrtkompassen. 1906 baute sie als erstes deutsches Unternehmen Kompasse für die Zeppelin-Luftschiffe. LUDOLPH baute Kompasse für diverse zivile und militärische Flugzeuge bis 1945 (Dornier Do X, Junkers Ju 52, Focke-Wulff Fw 200). Ludolphs Dreibuchstaben-Code während des 2. Weltkrieges war ...? Nach den durch die Kriegshandlungen bedingten Zerstörungen und der Zwangspause der Nachkriegszeit wurde die Produktion von Luftfahrtkompassen 1959 wiederaufgenommen.
Andere Beispiele in dieser Liste von Flzg.-Kompassen aus der Zeit des 2. Weltkrieges. FK steht für Führerkompass, wobei Führer Flugzeugführer bedeutet, d.h. Pilot.

Modell FK 10/32



(Fotos www.spitfirespares.com)
Datenblatt
- Kompass der Junkers 52
- Fl 23210

Typenschild
Modell FK 10/33



(Fotos northwest-spb)
Datenblatt
- Abm.: 160 mm (Durchm.) x 135 mm hoch
- Markierungen: FK 10/33
- Fl 23225,, F.E.22, W.K. 13916,
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Luftschifffahrt

Steckbrief - In seinem 1910er Katalog bot der französische Kompasshersteller und -verkäufer VION zwei Taschenkompasse mit transparentem Glasboden und erklärte dazu, dass es für die Beobachtung der Landschaft von der Gondel eines Ballons aus ausgelegt war. Der erste wurde vermutlich von Houillot, der zweite (s. vergrößerte Ansicht des Katalogbildes) von S-L gefertigt.


Spezialkompass für Ballonfahrer
(VION-Katalog 1910)

Bild anklicken: komplette beschreibung.
Datenblatt
- Durchm.: 45 mm
- Dicke: 12 mm
- Gewicht: 40 g
- Hersteller: Houlliot
- Serien-Nr.: 56

Es wurde in einem Lederetui mit Schnappverschluss und großer Aussparung getragen.

Druckplatte für Kataloge von Houlliot-Kunden
(s. F S & C)

MAGNESYN Compass

Tochterkompasstyp. Wurde von Pioneer Instr. Co. erfunden (Patent Nr. ? Jahr ?). Das System besteht aus einem Sensor und ein bis drei Anzeigegeräten je nach Bedarf. Außer der Kompassscheibe und den Zeigern des Anzeigeräte gibt es keine beweglichen Teile. Der Sensor besteht aus einem flüssigkeitsgedämpften Kompass, unter dem ein elektrischer Detektor der statischen Induktion angebracht ist (Quelle: A. J. Hughes, History of Air Navigation, S. 109).
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- M -

MARQUIS

Steckbrief: Der Brite Alexander G. MARQUIS, wohnhaft in Rochester N.Y. USA, erfand 1911 einen Kompasstyp, der vom "Luftfahrer" William Hilliard in seinem Flugzeug bei Mineola, L. I. getestet wurde. Die Nadel zeigte nach Süden, aber aufgrund der Widerspiegelung wurde dem Piloten das Bild einer nach Norden zeigenden Nadel gezeigt (s. Bild rechts). Die gesamte Beschreibung erschien im The Scientific American, im März 1911 (Fotokopie verfügbar).

MAUVE

Steckbrief: MAUVE Paris erscheint auf einigen Kompasstypen zusammen mit der Angabe Aéronautique Militaire. In einem Bericht aus dem J. 1923 über die damals eingesetzten Kompasstypen (s.u.) werden zwei Modelle beschrieben, ohne und mit Kompensierung, vermutl. jeweils für Ballons und Fluggzeuge.


Datenblatt
Durchm.: 92 mm; Höhe: 60 mm
Siehe Beschreibung auf den vergrößerten Ansichten der Kompasse (Auszug aus dem Report No. 128)

MAXANT

Steckbrief: Wir wissen aus einem Prospekt, dass das französische Unternehmen L. MAXANT (mit Sitz 38, rue Belgrand in Paris) einen Kompass für Luftschiffe und Flugmaschinen (vermutlich in den 1920er J.) gefertigt hatte. Es war in drei verschiedenen Größen lieferbar.
Datenblatt: Durchmesser der Kompassscheiben: 55 mm, 80 mm und 105 mm / Gewicht: 700, 900 bzw. 1400 gr.

MONODEP

(s. DEPERDUSSIN)

MOREL (B.B.T.)

Steckbrief: Der französische Fregattenkapitän Antoine Marius Camille MOREL (wohnhaft Villa Joséphine, 17, rue Joseph. Mourillon-Toulon) meldete bereits ab 1909 mehrere Patente zusammen mit A. KRAUSS (s. Bsp. unten). Das Unternehmen MOREL fusionierte mit Barbier, Bénard et Turenne / B.B.T. (Nachfolger von KRAUSS) und wurde umfirmiert auf den Name MOREL-B.B.T. Der Sitz war 82, rue Curial, Paris 19. MOREL baute diese Instrumente in den 1930er- und 1940er-J. Spätere Kompasstypen werden im Artikel über B.B.T. beschrieben
Das Kompensierverfahren für die MOREL- und BBT-Kompasstypen wird im Werk von Colonel Gaujour ausführlich erläutert (Ausgaben aus den Jahren 1936 und 1946 je nach Kompasstyp).
Rechts: Beschreibung und Gebrauchsanweisung der MOREL-BBT-Kompasstypen
( 12 S. + 1 großformatige Abb. Fotokopien erhältlich)
Abb. aus einem Patent für einen Luftfahrt- und Marinekompass aus dem J. 1922: HIER KLICKEN.

Type A4  (mit Visierdiopter)

Foto r. Collection Ville de Biscarrosse-Musée de l?Hydraviation (Fotograf unbekannt). Der A4-Kompass auf dem Steuer-Pylon des Latécoère 631 Lionel de Marmier 1945, Südamerika-Demonstrations-Rundflug. Präsentation durch Lieutenant Le Morvan, Mechaniker.
Datenblatt
Typ A (Beobachterkompass) für Draufsicht
- Abm. (Durchm. x H): 202 x 200 mm
- Scheibendurchm.: 120 mm
- Gewicht: 4.850 gr
Dieser Kompass kann mit Zubehör wie Visierdiopter bestückt werden.
Beschr. in L'Aérophile (4/1936)

Datenblatt
Typ B (Führerkompass)* für seitliches Ablesen
- Abm.: ca. 140 x 200
- Scheibendurchm.: 82 mm
- Gewicht: 3000 gr

* Link zu Foto - artcurial.com

 

Typen B3 und B4
Abb. der Patente für Typ A und B (1927, Morel & Krauss): HIER KLICKEN

Abb. der Patente für einen "kleinen Luftfahrt- Kompass" (1936, Foto: siehe BBT): HIER KLICKEN

MOREL (B.B.T.) hat ebenfalls einen mithilfe von Fotozellen gesteuerten Fernkompass Typ CR12, der den Beinamen MENGDEN trug (vgl. mit BAMBERG).

Bild r. anklicken zw. Darstellung des kompletten Artikels aus der Zeitschrift L'Aérophile (4/1936)


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- N -

Navigation

Dies ist ein sehr weites Feld und wir möchten hier nur einige Aspekte kurz erwähnen.
So wie auf hoher See ist beim Fliegen der Kompass nur eines der Instrumente, die die Navigation ermöglichen. Zwar konnten frühere Flugzeugnavigatoren wie ein Schiffskapitän ihre Lage (geographische Länge und Breite) mithilfe eines hochgenauen Chronometers und durch Beobachtung der Himmelsgestirne ermitteln. Langstrecken-Flugzeuge waren mit Geräten ausgestattet, die einen Blick auf die Gestirne durch eine Öffnung an der Oberseite der Flugzeugzelle ermöglichten (s. Foto r. und Periskop-Sextant). Wegen der ungleich höheren Geschwindigkeiten jedoch mussten die Berechnungen in viel kürzerer Zeit als auf See erfolgen. Bevor moderne elektronische Navigationsrechner diese Aufgaben übernahmen (vom GPS soll hier gar keine Rede sein), verwendete man hierzu unterschiedliche Hilfsmittel.
Rechts: SPERTI-Astro-Compass Mk II - Foto Brooke Clark         
Für Überlandflüge dienen künstliche, am Boden installierte Referenzsysteme der Orientierung (Funkbaken, VOR - siehe Wikipedia). Es handelt sich um Funksender, deren Signale mittels Funkkompasse ausgewertet werden (Beispiele: Bendix, UGR-4). 
Wegen der raschen Veränderung der relativen Lage des Magnetfeldes durch die eigene Bewegung und um die Beeinflussung des Anzeigegerätes durch die mitgeführten Metallmassen wie Triebwerk, Bewaffnung usw. zu umgehen, wird das Erdmagnetfeld mittels einer Magnetfeldsonde (flux valve or gate) gemessen und an einen Kurs-Kreiselkompass weitergeleitet (Beispiele: Siemens & HalskeKearfott). Für den Fall, dass diese elektrotechnischen bzw. elektronischen Hilfsmittel ausfallen, verfügt jedes Luftfahrzeug außerdem über einen konventionellen Notkompass, dessen Genauigkeit jedoch äußerst niedrig ist (s.a. Hamilton Instr.).

Seitenwinde können ein Flugzeug vom Kurs abbringen. Beispiele von Instrumenten zur Berechnung der Drift in Abhängigkeit von Windstärke und -geschwindigkeit:
1 - Navigraphe Le Prieur (s.a. die Driftmesser - dérivomètres - im Artikel DALOZ).
2 - Estimateur Arcaute (April 1932)


Hersteller: La Précision Moderne


Werbung (L'Aéronautique, 1926-1928)


Beschreibung auf Engl., Französ. und Spanisch
Driftrechner von Arcaute. s. Beschreibung und Bedienungsanleitung in der monatl. Zeitschrift L'Aéronautique (1932)

3 - Dreiecksrechner DR3 Tp (Wehrmacht 1943), Gerät xxxx im "Knieplanchet" NPL und yyyyyy (Kreissektorförmig, UdSSR), Rechenschieber (NVA/DDR).

(Wenn nicht anders angegeben, alle Fotos von K. Pätzold - Zum Vergrößern, Bilder anklicken)
Dreiecksrechner Model DR-3 Tp, Wehrmacht (1943)



Hersteller: Dennert & Pape. Ein anderes Modell war das von K. E. Tröger (Foto M. Dick)
Dreiecksrechner Model NPL (UdSSR) im Oberschenkeltablett (Knieplanchet) integriert




Driftberechnungsgerät
(Rote Armee / UdSSR)
mit Bedienungsanleitung



Rechenschieber zur
Driftberechnung
(NVA / DDR) und Bedienungsanleitung

 
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Notkompass

Datenblatt
- Abmessungen: 70 x 60 x 60 mm.
- Gewicht: 240 g
- Hersteller: AIRPATH
- Typ: C2300
- Stempelaufdruck: APR 82.

Die Korrektur der Anzeige erfolgt mittels zweier Schrauben (hinter der unteren Frontplatte, auf dem Bild nicht sichtbar): die linke für die Ausrichtung der Nord-Süd-Achse, die rechte für Ost-West.
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- O -

OMI

Steckbrief: Ottica Meccanica Italiana (OMI) war ein italienisches Unternehmen, das u.a. fotogrammetrische Instrumente baute. Es war von Umberto Nistri (1895–1962) in Rom 1926 gegründet worden. Ab 1962 leitete sein Sohn Raffaello Nistri (1920–1981) das Unternehmen. Seit 1980 ist die Fa. Teil von Agusta. Der Bereich Luftfotographie wurde aufgeteilt in S.A.R.A. Nistri und Aerofotogrammetrica Nistri.  
Drei Flugzeugkompasse sind bekannt: die beiden nachstehend beschriebenen und das Modell von PEZZANI (s. w. unten). Nistri hat 1956 ein Patent für einen Marschkompass angemeldet. S. a. Marschkompasse / Barker - 4.2.


 

Fotos historicacollectibles.com
TYPE A
Datenblatt

Abm. ( Ø x H):  x mm

Typenschild:




Type 03
Datenblatt

Abm. ( Ø x H): 82 x 106 mm
Link zu einer Ansicht der Hauptbestandteile

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- P -

Panzerfahrzeuge

Anscheinend wurde bereits während des 1. Weltkriegs versucht, Kompasse in Panzerfahrzeuge einzubauen, aber es liegen keine genauen Informationen darüber vor. Captain F. Creagh-Osborne R.N. hat ein Büchlein geschrieben (The Magnetic Compass on Land, 15 S.,1915) für die armoured car section of the Naval Air Service (Link zu einer kurzen Beschr. S. 14), aber er beschreibt hauptsächlich zwei andere Instrumente (S. 7 & 8), nämlich einen Armbandkompass (s. Chetwynd/Kelvin) und einen Marschkompass mit einem Linsendeckel, den er selbst konzipiert hatte. Im 2. Weltkrieg gabe es die Modelle von SHERRILL und VION.
Foto S. Wiggins      

Anm.: Wir haben von einem Oberstleutnant a.D. des Royal Tank Regiment eine Nachricht über ein Dokument erhalten, das in den National Archives aufbewahrt wird (TNA,  WO 194 54 - Tanks and Ancillary Vehicles 1915 - 1918 - Notes- Mechanical Warfare Department, Inspection Department Royal Arsenal dated Jan 1925 Mark V Sheet 1). Es heißt darin, dass "the Mark V was the last British heavy tank to be used in WW1 and had an extensive number of modifications / improvements compared to the early Mark I to IV. The reference does mention when a specification was planned but not implemented and the compass has no such caveat by it."
Ein anderer treuer Mitarbeiter schrieb: "All I know about tank compasses, is that they never worked reliably. Every time you changed the direction of the gun barrel or its elevation, the compass card flew all over the place. The Americans tried them. Bendix made various models (see type 1829), but they just didn't work. In desert conditions they used sun compasses. Later, in the 1960s and 1970s they started using gyro compasses. Nowadays they use GPS."

PATIN

Steckbrief: Albert PATIN war ein französischer Ingenieur und Industrieller, der vor und während des gesamten 2. Weltkrieges in Deuschland lebte. Er erhielt ein Patent (Nr. 853.724) für ein nachgeführtes Navigationssystem mit örtlich getrennten Magnetkompass und Anzeige (s.a. Fernkompass). Dieses System wurde an Bord der Transportflugzeuge Junkers 52 eingesetzt. Er gründete 1938 sein eigenes Unternehmen Albert Patin Werkstätten für Fernsteuerungstechnik GmbH* in Mittelsteine (nach 1947 in Ścinawka Średnia umbenannt) an der slowakisch-polnischen Grenze, in dem er Material für die Luftwaffe entwickelte und produzierte (französ. und deutsche Patente liegen vor). Der vertrauliche Dreibuchstaben-Code der Fa. war gzy.
A. J. Hughes schreibt in seinem Werk History of Air Navigation (1946) : The Patin compass [s. Foto r.] is a repeater compass that has proved to be one of the most important compasses in this war. Nach dem Krieg wurde er zusammen mit zahlreichen deutschen Wissenschaftlern von den US-Truppen nach Nordamerika geholt (W. Samuel) und arbeitete für die US Air Force trotz seiner vorherigen Beteiligung an der Kriegsmaschinerie der Nazis, der Beschäftigung von Zwangsarbeitern (L. Hunt) und der Bemühungen Englands und Frankreichs seiner habhaft zu werden, um von seinen technischen Fähigkeiten zu profitieren. Quellen: Deutsches Archiv, Col. Gaujour (s.u.), Wikipedia, Secret Agenda (Linda Hunt, 1991), American Raiders (Wolfgang Samuel, 2004). 


 


(Fotos Website  Deutscheluftwaffe.de)


Beschr. im Buch Cours de compensation des Col. Gaujour (1946). Link zu einem Foto des (angebl. 1933 erfundenen) Patin Repeater Compass, veröffentlicht in History of Air Navigation, A. J. Hughes (1946).
Datenblatt



Typenschild der Baureihe 1

Drei Ausführungen des Führertochterkompass
Typ KT / f8 
Patent Nr. 853.724
Fig. 2
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Pattern 200, 223, 259 usw.

Anm.: Dieser Eintrag behandelt Luftfahrtkompasse. Für Schiffskompass-Patterns bitte zu Marinekompasse / DENT & Co. gehen.

Das britische Verteidigungsministerium (MOD) legt seine Anforderungen für die Beschaffung von Instrumenten, Waffen, usw. in sogenannten "patterns" (Mustern) fest. In den nachstehenden Beispielen ist der Kompass Pattern 200 eine Mischung aus einem typischen Kompass mit horizontaler Scheibe zur Beobachtung von oben (sie waren im unteren Bereich des Instrumentenbretts leicht versetzt eingebaut) und einem Kompass gemäß dem Creagh-Osborne-Patent 1148/15 mit Prisma zwecks Ablesung der Werte beim Beobachten von der Seite (s. Abschnitte Marschkompasse und Armbandkompasse). Dieses Konzept wurde (jedoch ohne Prisma) mindestens bis zum Ende des 2. Weltkrieges bei allen Kompasstypen des Air Ministry beibehalten. Der Pattern 223-Kompass ist der einzige britische Flzg.-Kompass (nach unserem Kenntnisstand) mit seitlichen Korrekturmassen (vgl. mit den französischen VION-Kompassen).
Die Kompasse Pattern 255, 259 und 261 werden im Kapitel Creagh-Osborne beschrieben.
(s.a. Verner's Pattern VII sowie Marinekompasse / DENT)


Kelvin Pattern 200.MOD.
L'Aéronautique Feb. 1920

Pattern 200
Kelvin & James White Ltd.

Foto Museum Victoria





Pattern 250, 251, 252

Für mehr Infos über diese Reihe siehe Creagh Osborne


Pattern 253
Zu Pattern 254 s.a. Air Ministry O.6 Landing compass sowie HUGHES


Pattern 255, 256, 257, 258, 259
(Fotos oben und links: Air publ. 802)

Pattern 261 mikrometrisch (identisch mit dem Marschkompass)

Pattern 5/17: s. Creagh Osborne

Pattern 6/18 und MARK II: s.  Air Ministry (A.M.)
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PDK / ПДК auf Russisch

Steckbrief: PDK ist die Abk. der russischen Worte Потенциометрический дистанционный компас (ПДК) für "Potentiometer-Fernkompass". Sie wurden von einem russischen Hersteller gefertigt. Es liegen uns keine weiteren Daten vor. Ihre Hilfe ist gefragt. Zwei Modelle sind bekannt: PDK-3 - 44 und -45. Es handelt sich um Mutterkompasse: sie liefern ein Signal an einen Anzeiger (s. PDK-49).



PDK-3
(Fotos R. Scarpa)


PDK-45

Der eingebaute Kompass (PDK-3)
Datenblatt
- Abm. (Durchm. x Höhe): ? mm.
- Beschriftung:
ДАЧИК ПДК = Sensor PDK
НАПРАВ ПОЛЕТА = Flugrichtung
- Hersteller-Typenschild mit Logo:



Prinzipskizze


(Fotos Bokluci)
PDK-49
Datenblatt

- Abm.: 100 x 80 mm.
- Angaben auf Typenschild:
УКАЗАТЕЛЬ РДК-49 = Anzeiger PDK-49

Himmelsrichtungen auf Russisch: s. Verschiedenes


PENTZ

Steckbrief: Ein gewisser Dr. James PENTZ aus New York hat 1919 in mehreren Zeitschriften und Zeitungen einen Kompass beschrieben, der einem Piloten im Nebel auch zeigt, wo oben und unten ist. Dieser Kompass wurde ebenfalls in einer offiziellen U.S.-Studie untersucht.



Pentz' Kompasssystem und Beschreibung im Report No. 128

 Bild anklicken zur Anzeige des
gesamten Textes


Popular Science - May 1919


Delmarvia Star - July 13, 1919


Milwaukee Journal, Sep. 7, 1919

Bilder anklicken zur Darstellung des gesamten Artikels
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PERCHERON

Steckbrief: Maurice Percheron war ein französischer Luftfahrtingenieur. Er ist der Autor eines Lehrbuches über die Verwendung von Karte und Kompass im Flugzeug (1917). Der gezeichnete Kompasstyp ist nicht bekannt. Lebenslauf hier: Bibliographie (französisch).




Abb. 4 - Berechnung der Kurses für einen Flug von Evreux nach Beauvais (50° Nord-Ost) unter Berücksichtigung der Missweisung (NM = magn. Nord)

Abb. 9 - Berücksichtigung der Drift bei Seitenwind

(Zum Vergrößern, Bilder anklicken)

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PEZZANI Tipo 0-2 

Steckbrief: Das italienische Unternehmen Ottica Meccanica Italiana (OMI), gegründet in Rom 1926 durch Umberto Nistri (1895 - 1962) und von AGUSTA 1980 übrnommen), fertigte vom Anfang der 1930erjahre bis zum Ende des 2. WK den Kompass PEZZANI Tipo 0-2 (mehr Infos auf der Website historicacollectibles - Taste für automatische Übersetzung).



Foto historicacollectibles.com
(weitere Fotos auf dieser Website)


Foto links und Zchg. oben aus dem offiziellen Handbuch (1931/1936)

(Zum Vergrößern, Bilder anklicken)
Datenblatt
Abm.: s. Abb. links
Gewicht: 1,250 kg

Pfadfinder für Aviatik GmbH

Steckbrief: Pfadfinder für Aviatik (Link zu Werbung 1915 & 1917) war eine in Berlin-Johannisthal ansässige Fa., die ein gleichnamiges Kompassmodell während des 1. Weltkriegs produzierte. Sie wurde vermutlich nach dem 1. WK (Beleg fehlt noch) von der Fa. C. PLATH übernommen, die mehrere Kompasstypen dieses Namens herstellte (Beschreibung und Bilder s. weiter u.).

PINEDO

Im Jahre 1925 unternahm der Italianer marchese di Pinedo einen Flug von Rom nach Australien und weiter nach Tokyo und zurück. Er benutzte in seinem Savoia-Marchetti-Flugboot seine eigene Weiterentwicklung eines aperiodischen 'observer' Kompass Typ S.O.2  (Quelle: H. Hughes, History of Air Navigation 1946, p. 49 - Fotos rechts: History of Air Navigation und Instruments for Aerial Navigation, 1930er J., vergrößerte Ansicht).

PIONEER

Steckbrief: Das nordamerikanische Ungternehmen PIONEER Instrument Company wurde 1919 von Morris Maxey Titterington gegründet. Es wurde 1928 übernommen und ein Unternehmensbereich (Division) von BENDIX Aviation Corporation, New Jersey N.Y. (siehe die Firmengeschichte in Wikipedia "Rockwell Collins" und in diesem Museum unter BENDIX). Mehrere Erfinder, darunter Adolf Urfer und Ch. H. COLVIN brachten ihre Erfindungen in eine Jointventure mit Pioneer bzw. Bendix ein. S.a. SALMOIRAGHI.

Der Kompass in einem Instrumentenbrett - Quelle: L'Aéronautique



Fotos R. Pavan

Instrument mit Lampe - Bild r. anklicken für den kompletten Text einer Werbung.
Datenblatt
Das System wurde 1919 von WARBURG patentiert.
Abm.: s.u. (vergr. Ansicht)



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PLATH

Steckbrief: C. PLATH war ein deutsches Unternehmen (für mehr Infos, s. Marinekompasse).
C. Plath hat mehrere Kompasstypen für die Luftfahrt gefertigt. Sie wiesen eine gegenläufige 360 Grad Skala auf dem Gehäuserand und nur eine halbe kardanische Aufhängung auf, weil sie vermutlich in Zeppelin-Luftschiffen eingebaut waren, bei denen die seitliche Neigung vernachlässigbar ist.
Foto McMillan        

Das PFADFINDER genannte Modell war an einer Stange halbkardanisch aufgehängt. Die Korrektur erfolgte mittels Magnete, die auf dieser Stange gleitend befestigt waren. Siehe mehr Bilder unter dem Links im Kopf oben (1. WK). Eine Bedienungsanweisung befindet sich in Der Flugzeugkompass und seine Handhabung von Kapitän Fritz Gansberg, 1917 (Kopie verfügbar).


Fotos Jürgen Plesse
(Zum Vergrößern, Bilder anklicken)


Beschriftung beiderseits der NORD-Marke:
Pfadfinder -  Armee-Kompaß III
Auf der gegenüberliegenden Seite:
C. PLATH    HAMBURG


Datenblatt
- Durchm. x Höhe: 120 x 90 mm
- Serien-Nr.: 17160
- Teilung: 360° rechtsdrehend, alle 10° auf der Scheibe und dem Teilungsring des Kurszeigers
- Beleuchtung: mittels seitlich eingebauter Lampe


Der Pfadfinder-Kompass in Der Flugzeugkompass


P.Z.O. - Polskie Zaklady Optyczne

Steckbrief: Kompass der Fa. P.Z.O. (übersetzt: Polnisches Optik-Werk, 1921 in Warschau gegründet, 1996 zerpflückt. Nachfolger der Fa. Fabryka Aparatów Optycznych i Precyzyjnych H. (Henryk) Kolberg (Optik und Präzisionsinstrumente H. Kolberg). Dieser Kompass wird auf polnischen Websiten wie z.B. das Forum über die polnische Luftfahrt Lotniczapolska Z-6 genannt und als von der Fa. H. KOLBERG i. Ska (d.h. & Co.) produziert. Auf dem Typenschild steht außerdem Zürn System, wonach ein gewisser Zürn der Erfinder des System wäre. Alles, was wir sonst über diesen Kompass erfahren konnten, steht im französischen Buch über die polnische Luftfahrt (L'aéronautique en Pologne, S. 117/119, 1935), online auf der Website des Museums der Luftfahrt Polens (Muzeum Lotnictwa Polskiego, s. Amm. u.) zu lesen, dessen Logo als Wasserzeichen auf der Kopie erscheint.



Foto W. WOZNIAK

Datenblatt - Abm.: unbekannt, Gew.: 1,7 kg
Träger: Bomber PZL 37

Anm.: Das Museum der Luftfahrt Polens besitzt eine immense online-Bücherei. Der Zugang ist nur in der polnischen Version möglich. Im Menü auf Zbiory und dann auf Biblioteka i Digitalizacja klicken. Danach das Fenster mit roter Beschriftung Digitalizacja zasobów ikonograficznych i archiwalnych MLP anklicken. Die Liste enthält zahlreiche Werke in diversen europäischen Sprachen.

Fotos Muzeum Lotnictwa Polskiego
(Zum Vergrößern, Bilder anklicken)
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- R -

Radioaktivität

Die für die Ziffern und Markierungen der zwischen ca. 1915 und 1955 gebauten Geräte verwendete selbstleuchtende Farbe enthielt Radium. Für mehr Details über die aus der radioaktiven Strahlung dieses Materials herrührende Gefährdung bitte HIER klicken.

R.A.E. / R.A.F. - Royal Aircraft Establishment / Factory

Die Bezeichnung der ersten britischen Kompasse ist etwas verwirrend (Air Compass, Aerocompass, RAE / RAF  etc.). Die meisten davon werden im Kapitel AIR MINISTRY beschrieben, aber einige landeten im Verlauf der Zusammenstellung dieser Sammlung im Kapitel ihrer jeweiligen Erfinder insbes. Cptn CREAGH-OSBORNE. Der Royal Flying Corps (Streitkräfte der British Army) und der Royal Naval Air Service (dto. Marine) fusionierten 1918 und bildeten die Royal Air Force (RAF).  Diese Abkürzung bezeichnet aber hier das 1910 in Farnborough gegründete Royal Aircraft Establishment / Factory, das an der Entwicklung einiger Kompasse und Bombenvisiere maßgeblich beteiligt war (s. a. ANDREWS inverted compass).
Foto r.: R.A.F. pilot's compass Mk II und Air compass Mark II (Auszug aus Report no. 128)

ROSENFELD

Steckbrief: Der Hersteller dieses Kompasses war Henri Rosenfeld, 38, rue de Notre-Dame-de-Nazareth (mehr ist nicht bekannt).
Er behauptete in seinem Prospekt, dass flüssigkeitsgefüllte Kompasse Nachteile gegenüber den Trockenkompassen hatten...

Datenblatt
- Abm.: ?
- Gewicht: ?
- Fertigungszeitraum: ca. 1er WK.

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- S -

SALMOIRAGHI

Steckbrief: Angelo Salmoiraghi war ein Italienischer Ingenieur (1848-1939, s. sein Foto in Wikipedia in italienischer Version), der der Mailänder Fa. FILOTECNICA 1870 beitrat und später übernahm. Ein Kompass Typ ns 1200 wurde in der Zeitschr. L'Aérophile im August 1936 beschrieben. Zwei Versionen davon wurden angeboten: Atlantico (Ablesefenster-Breite: 94 mm) und Mediterraneo für leichtere Flugzeuge.
(Originaltext: Bild r. anklicken)
Salmoiraghi ist auch für seinen Driftmesser bekannt (s. DALOZ) sowie für eine angepasste Version eines PIONEER Kompasses (unten) in Zusammenarbeit mit FILOTECNICA.

Datenblatt
- Siehe links

Fotos R. Pavan

SENDTNER

Steckbrief: Michael Sendtner A.G., Fabrik für Präzisions-Instrumente, München, Schillerstraße 22. Unternehmen gegründet 1879. Präzisionsinstrumente wie Teleskope usw. Erloschen 1930 (?). Das Prinzip dieses Kompasses ist vergleichbar mit den zeitgenössischen Modellen der Kaiserlichen Marine, PLATHs Pfadfinder und Ludolph.




Fotos bonic_de2014
Datenblatt
- Ø Schale: 115 mm, Höhe 60 mm
- Ø Kompassscheibe: 85 mm
- Gewicht: ca. 2,4 kg
- Fertigungszeitraum: 1. WK. Ausführl.
Beschreibung (Engl., NASA Technical Report No. 128, 1923)


SESTREL

Steckbrief: Sestrel war der Markenname der von der Fa. HENRY BROWNE & SON, Ltd. von Barking und London, hergestellten Produkte. H. B. & S. war ein bedeutender britischer Hersteller von Schiffsausrüstung und Nautikinstrumenten einschl. Kompassen. Diese Firma wurde 1993 an John Lilley & Gillie Ltd. bzw. an SIRS Navigation (beide in Großbritannien) nach über 140 J. Existenz verkauft (mehr Details in der Abteilung Marinekompasse). Der älteste Luftfahrtkompass war für Luftschiffe bestimmt.
Das Modell Mk II wurde in FLIGHT (Feb. 1932 beschrieben), wo es a-trochilic genannt wird, ein anderes Wort für aperiodisch. Vgl. mit den Flugzeugkompassen vom Air Ministry (A.M.).
Bild r. anklicken: Beschreibung des Modells Mark II       

LUFTSHIFFKOMPASS

Datenblatt

- Abm. (H x Ø): 160 x 115 mm
- Gewicht: 2,35 kg
- Fertigungszeitraum: 1. WK

Fotos G. Rooney
Datenblatt
- Abm. (H x Ø): ca. 200 x 100 mm
- Gewicht: ca. 5 kg
- Fertigungszeitraum: 1920er J. ?

Fotos videmaison2000

SHERILL

Steckbrief: Sherril Research Corporation wurde 1938 in Peru, Indiana (USA) gegründet und siedelte später seine Hauptverwaltung nach Mexico, Indiana (USA) um. Sherrill hat jahrzehntelang Kompasstypen gebaut für zivile und militärische Landfahrzeuge, Schiffe und Flugzeuge. Wir zeigen hier eine Spezialversion für den M6-Kampfpanzer des 2. Weltkriegs mit der Bezeichnung AEG bzw. AEG-1. 


Foto friebe-aero

Werbung aus dem Magazin Flying von Aug. bzw. Dez. 1944


Fig. (Instruction Manual)
Datenblatt
- Abm. (H x Ø):  x mm
- Zeichnungs-Nr.: Ordnance drawing no. C121174


SIEMENS (& HALSKE)

Steckbrief: Siemens & Halske war ein deutsches Unternehmen, das 1847 unter der Leitung von Werner von Siemens und Johann Georg Halske als ?Telegraphen-Bauanstalt von Siemens & Halske? in Berlin gegründet wurde.
1 - Siemens hat kurz nach dem 1. WK einen elektrischen Fernkompass entwickelt.
2 - Autopilot mit Fernkompass-gesteuertem Seiteruder (Gierachse) 1935 
3 - Kurskreisel Lku4, S & H, Baujahr 1943-1945. Dieses Gerät wurde in den blindflugtauglichen Junkers Ju 52 und Ju 88 verwendet.
Auszug aus der Siemens-Gerätevorschrift "D.(Luft)T.5404", Ausgabe Januar 1943: "Die obere Skala ist die Kursgeberrose; an ihr wird der gewünschte Kurs (Sollkurs) durch den von einem Richtungsgeber gesteuerten Kursmotor eingestellt. Die untere Rose ist die mit dem Kreiselsystem verbundene Kursrose." (Gebrauchsanweisung und technische Unterlagen können bestellt werden).


Zum Vergrößern Bild anklicken
1 - Links: Fernkompass mit elektrischer Übertragung der Kursdifferenz zum Kurszeiger (s. Funktionszeichnung links)


Kompass des Autopiloten (s. rechts)
2 - Fernkompass als Signalgeber für die Steuerung des Seitenruders (1935)

Bild r. anklicken: komplette Funktionszeichnung


Bild anklicken für eine Großaufnahme von Front- und Rückseite


Das Bild zeigt die Führerkanzel der Junkers Ju 88. Der Lku4 (in rot) befindet sich in der Mitte der Instrumententafel, oben.

(Zum Vergrößern, Bild anklicken)

Datenblatt (März 1940)
- Abmessungen: 160 x 130 x 120 mm
- Gewicht: 2,6 kg


SKYLEADER

Steckbrief: Modelname eines von Air Transport Equipment Inc. (ATECO) New York, USA vertriebenen Kompasses. Ist vermutlich identisch mit dem Typ F von Consolidated Instruments.



Technical Data
Abm. Frontplatte (H x B): 180 x 115 mm 
Tiefe:  75 mm

(Fotos cturtles1958 - Zum Vergrößern, Bilder anklicken)


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SMITH & SON

Steckbrief: Dieses Unternehmen wurde 1851 vom Uhrmacher Samuel SMITH gegründet (mehr darüber in Wikipedia). Die Fertigung von Luftfahrtinstrumenten begann mit dem Ausbruch des 1. WK. Henry Hughes wurde ab 1935 ein Tochterunternehmen von SMITH & SON, aber bereits ab 1929 wurde für die verschiedenen HUSUN-Kompasstypen in der Zeitschrift FLIGHT unter Smiths Logo geworben (die Abkürzung MA zwischen den Flügeln steht für Maker to the Admiralty).
Bild rechts: ein Flzg.-Kompass aus dem J. 1911   

SPERRY

Steckbrief: siehe in Wikipedia SPERRY GYROSCOPE. Ein frühes größeres Modell (Ø 76 mm Scheibe) mit der Bezeichnung Navy standard compass no. I  wurde in größeren Flugbooten und Bombern verwendet. Es wird im Report no. 128 beschrieben. Aus unbekannten Grüden wird er auch in FLIGHT (date ???) als Mk XVI beschrieben! Ein kleinerer Typ (no. II, 50 mm Ø Scheibe) wurde in kleineren Flugzeugen verwendet. Ein anderes Modell was eine angepasste Version eines  Modells von cptn. Creagh-Osborne mit der Bezeichnung Air compass Mark II. Bereits 1915 hatte Sperry ein Gerät entwickelt, das drift indicator genannt wurde. Der dabei eingesetzte Kompass war der erste aero-compass von KELVIN.

STOPPANI

Steckbrief: Dieser Überkopf-Kompasstyp, wird von unten beobachtet (siehe MARINE-Kompasse). Er heißt telltale auf Englisch. Dieser Schweizer Hersteller ist mehr für Geologen- und Topografische Instrumente bekannt (s. diese Kategorie). Die Beschreibung unten wurde dem Report no. 128 entnommen.


Datenblatt



Zum Vergrößern, Bilder anklicken
 

Foto histoirémilitaria
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- T - 

T.A. 103

Das T.A. 103 genannte System war eine frühe Navigationshilfe, ein Vorläufer des Kreiselkompasses. Die Buchstaben T und A stehen für die jeweiligen Namen seines Erfinders J. C. Thédenat (s.u.) und des französischen Herstellers ALKAN. Es war der Vorläufer des engelsächsischen Systems D.R.C., Distant Reading Compass. Link: Beschreibung des TA 103, leider nur auf Französ. vorliegend, Auszug aus dem Werk von Colonel Gaujour, Ausg. 1946). Fotos: Le club des collectionneurs / Collection Willys69.

THÉDENAT

Steckbrief: Jean Camille Thédenat (1901-1935) war ein französ. Marineoffizier und Pilot. Er erfand die nach ihm benannte Navigationshilfe Appareil Directeur T.A. 103. Er erhielt dafür das Patent Nr. 793.300* am 21.1.1936. Titel: Perfectionnements aux installations permettant à bord des engins de navigation, notamment à bord des aéronefs, de déterminer, de faire prendre à ces engins et de contrôler le cap convenable pour la navigation et pour le jet sur un point déterminé de projectiles ou charges quelconques, ainsi que pour d'autres fins.
* Anm.: In Abb. 'Fig. 1' wird der Kompass durch den Buchstaben C dargestellt.

TITTERINGTON

Steckbrief: Morris Maxey Titterington war ein US-Erfinder. Er gründete die Fa. PIONEER und erfand den Erdinduktionskompass (s.a. Lindbergh).

Tochter-Kompass (Repeater compass)

Wie der Name sagt, handelt es sich hier um einen Kompass, der die Informationen eines Meister- oder  Mutterkompasses wiederholt. Im Buch History of Air Navigation (A. J. Hughes, S. 102-103) wird der Unterschied zwischen den Systemen "tele-compass" (z.B. HOLMES) und Tochterkompass (Beispie: PATIN erläutert. S.a. auch die Übersicht Entwicklung von Tele- und Repeater Compass (Quelle: A. J. Hughes, History of Air Navigation, S. 106).
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- U -

UGR-4  (УГР-4 auf Russisch)

Steckbrief: Russischer Funkkompass. Hersteller unbekannt.



Fotos: K. Pätzold


Beschriftung auf der Kompassrose: KURS - RP




Typenschild:
UGR-4Uk SERIA 3




(Zum Vergrößern, Bilder anklicken)

Datenblatt
- Durchmesser: mm
- Gewicht: ... kg

Zeichnung und Beschreibung mit freundlicher Genehmigung der russischen Website: www.aerokubinka.ru/graph/s/1/668_nav03.doc




URFER

Steckbrief: Adolf URFER war ein nordamerikanischer Erfinder, der für und mit Pioneer / Bendix midestens zwei Patente angemeldet hat, nämlich die Nummern 1.873.684 (1932) und 1.939.374 (1933).
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- V -

VION

Steckbrief: Französisches Unternehmen (mehr Informationen HIER, s.a. Marine und Geol. Kompasse).
Das Kompensierverfahren einiger VION-Kompasstypen ist im Buch von Capitaine Gaujour erläutert (Kopien einzelner Kapitel erhältlich).
Rechts: Werbung in L'Aéronautique (Paris, 1923) - Quelle: gallica.bnf.fr    

Auguste Henri Eugène VION hat ca. zwischen dem 1. und dem 2. Weltkrieg Patente angemeldet, in denen die Entwicklung seiner Produkte sehr detailliert beschrieben wird. Die meisten wurden auch in englischer Sprache (US und UK) und nur wenige in deutscher Sprache veröffentlicht. Die Nachfolgerfirma Société d'Exploitation des Etablissements VION hat ebenfalls zwei Patente angemeldet.

Liste der französischen Patente und wenn vorliegend US-, GB- sowie DE-Ausgaben (Kopien erhältlich)
- 558.994 - Perfectionnements aux compas à liquide - gobe-bulles et éclairage en-dessus (sept. 1923)
- 564.946 - Dispositif pour la compensation des déviations des roses de compas (janv. 1924); GB: Compass for Navigation Purposes, 214.209; USA: 1.596.639
- 639.734 - Compas de pilote avec dispositifs pour sa transformation en compas de relèvement (janv. 1928); USA: Compass, 1.694.194
- xxx.xxx    - Compas pour avions (ou aéronefs - titre supposé, 18 juin 1927 - voir détails dans le tableau) ; GB : Improvements in or relating to Mariners' Compasses, 292.489 (15 nov. 1928); USA: Magnetic Compass for Aviation, Navigation and other Purposes, 1.962.312; Deutschland: Kompass, insbes. für Flugzeuge 566.628 (1928 / 1932)
- 640.901 - Dispositif pour la compensation de la déviation supplémentaire des roses de compas (juil. 1928)
- 670.915 - Dispositif pour l'observation et la rectification des orientations de marche, en navigation aérienne ou maritime (déc. 1929);
GB: Improvements in Electro-magnetic Apparatus for the Observation and Correction of Travel of Aerial and Marine Craft,  314.786
- 749.267 - Perfectionnements aux compas pour pilotes (1932) Siehe Tabelle
- 794.813 - Compas de planches de bord, pour navigation aérienne ou autres applications (1934), dto.
- 798.902 - Compas à rose cylindrique dite "verticale", dto.

Flugzeugkompass Typ V.P.S. 28 für den Einbau am Flügel über dem Kopf des Piloten. Ablesen der unteren Fläche der Kompassrose mittels Prisma.
Patente* Nr. DE 566.628,  bzw. US 1.962312, 1928

* Nur die deutsche und die US-Fassung sind bekannt

(Zum Vergrößern, Bilder anklicken)

Bild anklicken zur Anzeige einer Abb. vom eingebauten Instrument


S. 1 der deutschen Ausgabe:
Die Erfindung wurde am 19. Juni 1928 patentiert, aber erst am 8. Dezember 1932 veröffentlicht!
Französische Patente : Nr. 749.267 (1932)
Nr. 794.813 (1934)

Nr. 798.802 (1935)

Nr. 1.501.923 (1966)
Kugelförmige Kompassdose
Nr. 1.505.506 (1966)
Betrifft die Reibung der Kompassrose und der Drehspitze
VION-Kataloge/Handbücher für Kompasse mit vertikalem (links) und horizontalem (rechts) Teilkreis.



Großansicht: Beispiele von Text und Abb.
(Fotokopien können bestellt werden)
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-- In einem Handbuch für Kompasse mit senkrecht stehender Rose (rose verticale) aus den 1930er Jahr geht hervor, dass VION solche Instrumente in mindestens drei verschiedenen Varianten baute:
- Typ V.31 (Ø 60 mm) für Kampfflugzeuge, bzw. T.31 für Sportmaschinen,
- Typ Q.S.C.V.29 (Ø 85 mm) für Aufklärungsflugzeuge und Bomber sowie für Post- und Linienflugzeuge mittlerer Größe
- Type G.N.R.V.30 (Ø 120 mm) für große Linien- und Transportflugzeuge und schwere Bomber.
Rechts: Instrumententafel eines Latécoère 631 Flugbootes mit den Kompasstypen V.A.82 und 150 (unten hinter der Steuersäule)
Collection ville de Biscarrosse-Musée de l'Hydraviation-Origine Moine

-- Kompasse mit horizontaler Windrose:
- Orientation : Q.S.C. 25 Pilote (Führerkompass)
- Navigation : Q.S.C. 27 Pilote et Relèvement (Führer- und Peilkompass)
- Grande Navigation et Grand Raid : Q.S.C. 27 Pilote et Relèvement (dto.)

Zwei weitere sogenannte Spezial-Kompasse werden auch im Buch Traité pratique de navigation aérienne (Duval & Hébrard, 1935) beschrieben:
- Typ P.B. 50 (PB = planche de bord = Instrumententafel) 50 s.u. und 
- Typ H. 32 für Luftphotographie
Rechts: Instrumententafel eines Potez 54 eines Luftaufklärungsgeschwaders mit dem Kompasstyp GNRV 30 in Nordafrika 1942
Foto U.S. Army Archives


Typ NAVIGATION A.M.1 - Mit Schwimmer V7


Die Windrose ist mit derjenigen vom Modell Q.S.C. 27 identisch

Seitenansicht der Schale mit der Prismenhalterung.
Halbkardanische Aufhängung
Datenblatt
- Durchm.: ? mm
- Höhe: ? mm
- Fertigungsdatum: ca. Mitte 1920er J.



Typ ORIENTATION A.M. 2 - Type 3
Flugzeug- oder Luftschiffkompass?



Fotos Schröder
Datenblatt
- Durchm.: ? mm
- Höhe: ? mm
- Fertigungsdatum: ?
- Schild in polnischer Sprache : Luftblasen durch Drehen des Kompasses um die Drehachse der kardanischen Aufhängung beseitigen


Flugzeugkompass - Modellbezeichnungen und Datum unbekannt
(Zum Vergrößern, Bilder anklicken)



Datenblatt
- Durchmesser: 105 mm
- Höhe: 60 mm
- Gesamtabm.:155 mm (Durchm.) x 100 mm hoch.
- Gewicht: ca. 1,3 kg
- Markierungen: VION PARIS et AÉRONAUTIQUE MILITAIRE
Typ T.31



Abb.: Auszug aus der Dienstvorschrift
(Zum Vergrößern, Bilder anklicken)
Typ V.31


Foto misterfrizz69
Datenblatt V.31

Übersicht der Einzelteile

Typ F 37 B



(Zum Vergrößern Bilder anklicken)
Seitenansicht

Datenblatt
Markierung: Aéronautique militaire

(Fotos MOGLIA - Privatsammlung)
Typ Q.S.C. 25  und  Q.S.C. 27
  
Foto links eglantine 38 - Privatsammlung
Bild rechts: Modell Q.S.C. 25 in einer Werbung aus dem J. 1929

Datenblatt Q.S.C. 25
- Breite: 155 mm ; Tiefe: 155 mm ;
Höhe: 120 mm ; Scheiben-Ø : 60 mm ;
Schwimmergröße: V-8


Link zur Ansicht vom Q.S.C. 27 mit Prisma und kardanischer Aufhängung (Auszug aus dem Handbuch)

Ansicht aus dem Buch 'Cours de compensation' von capitaine Gaujour (1936)

Anm. die Bezeichnung "2.S.C. 27" ist ein Druckfehler
Datenblatt Q.S.C. 27
- Breite: 230 mm ; Tiefe: 230 mm ;
Höhe: 390 mm ; Scheiben-Ø : 140 mm
Es gab zwei Schwimmergrößen: V-7 (Ø 85 mm) und Typ 3 (Ø 140 mm)


Unten: die Kompensationsmagnete

 

(Fotos Houcke - Privatsamml.)
Typ Q.S.C.V.  29
Foto rechts: Werbung (1933)



(Zum Vergrößern, Bilder anklicken)
Typ G.N.R.V.*  30
(* Grande Navigation Rose Verticale)


Datenblatt

Modelle mit leuchtenden Ziffern
Typ P.B.A. 60



Bild links anklicken: Ansicht der Vorderseite ohne die Abdeckplatte (Fotos bieber231 - Privatsamml.)
Typ V 47
Datenblatt

Foto l.: J. Houcke -
Bild r. anklicken zur Ansicht der entsprechenden Seite des VION- Katalogs.
Typ V.A. 82
Datenblatt:

HIER klicken zur Ansicht der entsprechenden Seite des VION Katalogs. 


Bild links: Werbung (1932)
Bild rechts: Ausfühung mit Diopter (Patent-Nr. 639.734).
Typ H.A. 82

Datenblatt
Beschriftung und Teilung: schwarz auf hellem grund
Prisma


(Fotos Jaypee - Privatsammlung)
(Beschreibung im offiziellen Kurzhandbuch, 4 p.)
Typ H.A. 83


(Fotos Jaypee - Privatsammlung)
Datenblatt
Beschriftung und Teilung: Leuchtfarbe auf schwarzem Grund


Offizielle Beschreibung
Typ 100
Datenblatt
Beschriftung und Teilung: Leuchtfarbe auf schwarzem Grund


(Fotos M. Petri)
Type P.B. 50 (planche de bord = Instr.-Brett)

S. ausführl. Beschr. vergrößerten Ansicht (Traité pratique de nav. aérienne, 1935)
Type 112 - Notkompass
Abm.: 60 x 60 mm
Fertigungsperiode: 1950er-60er-J. 



Foto F. Girot
Type 150 und 161
Abm.:  x  mm
Fertigungsperiode: 1940er-50er-J.
Bild: Kompensierlehrgang von Col. Gaujour, Ausg. 1946

Foto r. aus der Vorschrift NFD-113 (1960)
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Landfahrzeuge


Die folgenden beiden Instrumente (Typ 14 bzw.143) waren in Geländewagen eingebaut.
Ein promovierter Wissenschaftshistoriker und Sammler hat uns folgende Bilder geschickt zusammen mit dieser Erklärung:
Der Kompass Typ 143 war in den Geländewagen der Geologen der französischen Atomenergiebehörde CEA (Commissariat à l'Energie Atomique) während der Forschungsexpeditionen in Afrika in den 70er J. insbes. im Niger.
Typ 143 besaß eine integrierte diskrete (Rotlicht) Beleuchtung.

Type 14



Skala an der Unterseite

Photos P. Chr. Guiollard
Type 14



Kompensationsmechanismus  (an der Oberseite) 
Type 143



Datenblatt - Type 143
Durchm. ü.a.: 50 mm
Höhe:  65 mm
Baujahr: ca. 1970
Intergierte Beleuchtung im Rohr an der Unterseite (s. Foto der zerlegten Vorrichtung)


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- W -

WARBURG

Steckbrief: J. P. WARBURG war ein Ingenieur aus Washington D.C. Er patentierte in 1919/1923 ein Magnetkompasssystem (Nr. 1.474.394), das später von HUGHES & Son und PIONEER übernommen wurde.

W.D. 32

Die Abkürzung W.D. steht höchstwahrscheinlich für WAR DEPARTMENT (Kriegsministerium). Wir wissen nicht auf welchen Maschinen und in welchem Zeitraum dieses Instr. eingesetzt wurde. Vielen Dank für Ihre Hilfe.




Fotos Bernie



Datenblatt
Durchm.: 80 mm
Zeitraum: vermutl. 2. Weltkrieg.

WHYTE, THOMSON & Co.

Dieses Unternehmen hat in Captain Creagh-Osbornes Büchlein Magnetic Compass in Aircraft (1915) eine Werbung veröffentlicht. Wir kennen jedoch kein Beispiel von diesem Kompasstyp.
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- X -

Unbekannte Flugzeugkompasse

Die folgenden Bilder zeigen Kompasse ohne Herstellernamen.




Fotos A. Picker 




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- Z -

ZÜRN

ZÜRN ist der Name eines polnischen Ingenieurs, der zwischen den beiden Weltkriegen einige Kompasstypen entwickelte. Der bekannteste war das Modell Z-6, das von der Firma PZO gebaut wurde (s. Beschreibung dort), aber in einem Bericht über die polnische Luftfahrtindustrie werden mehrere Modelle genannt, die alle mit dem Buchstaben Z gekennzeichnet sind. Sie werden auch in einem C. PLATH-Katalog beschrieben. Manche Exemplare tragen ein Herstellerschild von ZÜRN-JACKENKROLL (Bild r.).



Liste der ZÜRN Führer(Pilot)- und Beobachterkompasse.
Fig. 24 links zeigt das Modell Z-9.



Fotos Archiv des Museums der Luftfahrt Polens

Foto nreg172
Modell Z 4 (Führer)

Datenblatt
Siehe Foto r.: C. PLATHs Katalog, alle Modelle