IMITATIONEN UND FÄLSCHUNGEN

Die am häufigsten angebotenen Kopien betreffen den Brunton Transit Compass. Sie werden anders genannt wie z.B. Brinton (links) oder Bronton und in Indien oder Palistan hergestellt. Sie weisen frei erfundene Beschriftungen wie berühmte Herstellernamen und Fertigungsdaten (das Patent wurde in wirklichkeit 1894 erteilt).
Ebenfalls oft kopiert wird der T.G. Co. Ltd London Mark III-Kompass.
Viele Kompasse mit dem Namen Henry-Hughes sind frei erfundene fantasievolle Konstruktionen (s. weiter unten).


Übersicht
- TG Co Ltd London MKIII
- T. COOKE London
- KELVIN-HUGES (!)
- "Nazi"-Kompasse
- Nicolas BION Sonnenuhr (auch "Nicholas DION" etc. )
- Mixed Arab Instrument
Diptychen
- Chinesische Sonnenuhr
- Klassischer Taschenkompass

TG Co Ltd London MKIII 1941

Sehr schlechte Reproduktion des berühmten Modells Mark III (MKIII). Das Originalinstrument von T.G. Co. Ltd London hatte jedoch eine mit Dämpfungsflüssigkeit gefüllte Kapsel und Leuchtmarken aus einem Radium/Zinksulfit-Gemisch. Weitere Einzelheiten im Detail nachstehend.
- Das Datum (1941) ist frei erfunden.
- Der Bügel zum Schutz des Glasfensters ist hier künstlich auf alt getrimmt und mit Glanzlack überzogen.
- Die seitliche Schraube zum Feststellen der Lünette ist nicht aus einem unverlierbaren Stück gemacht, sondern besteht aus einer Gewindestange und einer (verlierbaren) Mutter.
- Es gibt keine einzige leuchtende Markierung auf der Kompassrose und dem Gehäuse.
- Die Kompassrose ist nicht aus Perlmutt und überhaupt nicht reflektierend.
- Einige Exemplare weisen keinen einzigen Punkt beim Herstellernamen.
- Das Gehäuse ist nicht geeignet, eine Flüssigkeit zu enthalten und ist  ja auch leer.
- Das Glasfenster im Deckel ist nur schwach geklebt und fällt leicht herrunter, der Rahmen ebenso (s. Foto).
- Die Lünette ist nicht durch Sprengring gesichert und fällt  herunter, wenn man den Kompass umdreht.
- Das Symbol des früheren War Department (WD), des jetzigen Ministry of Defence ist ein dreizackiger Pfeil, der scherzhaft crow foot (Krähenfuß) genannt wird. Auf diesem Kompass ist aber ein Fantasiezeichen (Doppelpfeil) angebracht. Es stimmt zwar, dass ausgemustertes Rüstungsmaterial ein zweites mal mit dem "Krähenfuß" markiert wurde, aber beide Symbole stehen dann sozusagen Rücken-an-Rücken und nicht mit den "Zehen" zueinander! 



(Zum Vergrößern, Bilder anklicken)

Die lackierte Oberfläche wurde mit eine Produkt zur künstl. Alterung von Messing behandelt.



Rückseite mit schlecht imitierte Daten.
Absolut absurd ist eine Version aus dem Jahr 1836 !
(Bild: Link anklicken)


Datenblatt
Existiert in zwei verschiedenen Größen: identisch mit dem Original (58 mm Durchm.) und mit übergroßem Durchmesser (75 mm)
Gewicht:
- glein: 250 g
- groß: 375 g
Eine Version mit deutschen Begriffen (Führer Fabrik Krupp) und Nazi-Symbolen wurde auch hergestellt und an den Mann/Frau gebracht (s.w.u.)


Click on images for enlarged views

Beispiel eines ziemlich gelungenen Instrumentes. Jedoch: es gibt keine Spur von Leuchtfarbe, das Nord-Dreieck (anstelle einer Raute) auf der Scheibe ist mit dem israelischen El-Op-Kompass identisch und es gibt keine Gummischeibe an der Unterseite. Die mit dem Buchstaben S beginnende Serien-Nr. is unbekannt und hat möglicherweise nie existiert. Es könnte sich bestenfalls um Originalgehäuse handeln, die von einer Fälscherwerkstatt kürzlich vervollständigt wurden.
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T. COOKE London

Dieser Kompass  ist eine schlechte Kopie der topographischen Instrumente, die am Anfang des 20. Jhdt. von Thomas COOKE & Sons gefertigt wurden (s. den entspr. Artikel). Die echten Geräte wiesen eine solide barrenförmige Magnetnadel auf und keine einfache flache Nadel.

KELVIN-HUGES (!)


Wertloses Objekt mit den berühmten Namen von KELVIN-HUGHES aber mit einem beabsichtigten Tippfehler (HUGES) und einem erfundenen Datum (1918).


Foto Vidal Regals / Elisabeth Wolf Allemann

Intentional Typo? BRONTON instead of BRUNTON
Fantasievolle Varianten des berühmten BRUNTON pocket transit compass.

Items (also made in India?) bearing the famous manufacturer's name KELVIN & HUGHES and a fancy date (1917).

S.a. oben:  BRINTON
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"NAZI"-KOMPASSE

WICHTIGER HINWEIS:

Einige Bilder und Dokumente dieses Museums sind Zeugnisse der deutschen Geschichte. Wir haben uns für eine getreue Wiedergabe und gegen eine inhaltliche Zensur entschieden.

Wir werden oft nach der Herkunft von Kompassen mit Symbolen Nazi-Deutschlands gefragt: meistens handelt es sich hierbei um einen heraldischen Adler und um das Hakenkreuz (Swastika). Auf manchen sieht das Gefieder des Adlers etwas barock aus (s.a. nächste Tabelle, 2. Reihe, links), während der Adler auf dem Wappen des III. Reichs gerade Federn hatte. 
Man findet auch Bézard-Kompasse (Bild links) auf denen Symbole aufgeklebt oder eingraviert wurden. Leider hat der Adler hier keine Beine, im gegensatz zum offiziellen Logo (rechts). Die Kopfhaltung ist jedoch richtig (Link zum offiziellen Staatssymbol). In der Heraldik schauen die Tiere immer zu ihrer Rechten (bzw. nach vorn), ausgenommen wenn sie auf der rechten Seite von Fahrzeugen abgebildet sind, da sie sonst nach hinten schauen würden.
Diese Symbole erscheinen auch auf verschiedenen Modellen (u.a. eine äquinoktial-Sonnenuhr), auf denen typisch deutsche, mit dem 2. Weltkrieg mehr oder minder direkt verbundene Begriffe wie U-Boot, LEICA, KRUPP und FÜHRER stehen! Selbst der Spruch Alles für Deutschland (Link zum Bild eines SS-Messers) enthält einen Druckfehler: der Buchstabe 'L' fehlt im Wort DEUTSCHLAND!
Alle diese Gegenstände sind wertlos und frei erfunden. Die Hoheitszeichen des III. Reichs wurden nur auf Briefmarken und offiziellen Dokumenten sowie auf Uniformen und Fahnen und zur Identifizierung von Flugzeugen verwendet.

Nur Kompasse der Kriegsmarine wurden mit einem Hakenkreuz und einem Adler gekennzeichnet.

Wenn Sie Ihr Geld sinnvoll ausgeben möchten, unterstützen Sie bitte lieber COMPASSIPEDIA mit einer Spende!



Foto Daunicht / Blohm
(Detailansicht: Bild anklicken)

Auf diesem Bézard-Kompass sind über dem Wort RICHTUNG die Zahlenkombination 88/34 sowie zwei Prägungen jeweils in einem Kreis zu sehen: die beiden SS-Runen links und die weniger bekannte Abkürzung RZM (für Reichszeugmeisterei) rechts davon. Die Standard-Marschkompasse der Soldaten im III. Reich und im 2. Weltkrieg waren keine Bézard-Modelle, sondern die in den Artikeln Breithaupt und Busch gezeigten Exponate. Die RZM war zuständig für alle offiziellen Gegenstände (HJ-Messer usw.), aber alle Ausrüstungsteile mussten sichtbar mit dem „Schutzzeichen der Reichszeugmeisterei der NSDAP“ und der individuell zugewiesenen RZM-Nummer versehen werden. Diese enthielt grundsätzlich kodierte Angaben über den Industrie-Bereich, die Warengruppe sowie die Herstellernummer und das Produktionsjahr (Quelle: WIKIPEDIA).
Dass diese Angaben auf diesem Kompass fehlen, beweist dass es sich hierbei um eine moderne "Dekoration" eines alten Instrumentes handelt d.h. mit anderen Worten um eine Fälschung. Die Zahlen sind eindeutig: 88 steht für die Verdoppelung des 8. Buchstabens des Alphabets (H) und bedeutet infolgedessen in der codierten Sprachregelung rechtsextremer Kreise "HH = Heil Hitler" und 34 ist eine Kurzform von 124, d.h. Ab-D = Ausländerbefreites Deutschland (s. weitere Beispiele von Neonazi-Codes HIER).
Die RZM-Codes begannen aber alle mit einem Buchstaben (s. RZM-Codes).
Schließlich : RZM-Zeichen oder -Nummern gibt es auf keinen Teilen des Heeres (Wehrmacht), der Luftwaffe oder der Kriegsmarine, da diese nicht Teil der NSDAP waren.

Frei erfundenes Modell aus indischer oder chinesischer Produktion mit einem modernen Kompass

Dieses Bild wurde von einem
Besucher übermittelt.




Hersteller name in gothischer Schrift auf der Windrose: STANLEY LONDON
Dieses Objekt soll einen Kompass aus dem Dritten Reich darstellen. In Wirklichkeit hat es solche Intrumente niemals gegeben. Stanley London ist eine moderne Fa. (Googgle liefert dazu gute Ergebnisse). Es kann nicht aus der NAZI-Zeit stammen, schon deshalb weil die Himmelsrichtungen auf Englisch sind. Es ist eine reine moderne Erfindung.

Fotos Fedorov Vasiliy
Moderner Nachbau eines BRUNTON-Kompasses (made in India, s. oben) mit aufgesetzten Platten
Beschriftung
Oben: Logo der Firma LEICA 
Mitte: Medaille mit der Beschriftung: SÄCHS. FRONTSOLDATEN & KRIEGSOPFER-GEDENKTAG
(Saxon front soldiers and war victims-memorial day)
Unten: DRESDEN, darunter links (unleserlich) und rechts: 1937


Foto Bisser Dobrev
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BERLIN Olympische Spiele 1936
Equinoktiale Sonnenuhr

Man merke den Namen des Kameraherstellers LEICA auf der Grundplatte.
Fotos Mark Toensing und A-M Sterk
FÜHRER FABRIK KRUPP - 1939 - Alles für Deustch.and*

Gefälschter Mk III Marschkompass (s. oben sowie T.G. Co. Ltd) mit Nazisymbolen auf der Prismenhalterung und einem Aufkleber an der Unterseite.



* Man merke den Schreibfehler in DEUTSCHAND (ohne " L ").
Fotos K-K-Hoflieferant
FÜHRER FABRIK KRUPP - 1939
Kompass in Taschenuhrgehäuse mit Sonnenuhr



Ein untrügliches Merkmal zeitgenössischer Produkte asiatischer Herkunft ist der grüne Stein im Drehkopf (Hut) der Magnetnadel. Antique Kompasse hatten alle einen roten Stein (Achat). Weiters, die Himmelsrichtungen sind auf Englisch: E für East, wo es O für Ost heißen müsste.
Der Text ist mit demjenigen des obigen Beispiels völlig identisch, Schreibfehler inbegriffen.



Fotos Forum - Axis History 
Deutsches Reich - 1938 - Deutschland über alles
Äquinoktiale Sonnenuhr - mit dem obigen Objet (Olympische Spiele 1936) ansonsten quasi identisch.
 
 
Der Text ist hier fehlerfrei, aber der Kompass ist auch ganz modern: sogar mit verchromter Nadel.



Fotos Ioannis Kalogeropoulos 
Billiger moderner Kompass in einem geschwärzten Gehäuse, auf dem ein Hakenkreuz gelötet wurde (s. die Ringe darunter)  Das Gehäuse ist vermutl. vom gleichen Typ wie derjenige mit einem Fantasie-Adler (siehe Schließe)

Fotos Nick Tsagarakis
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Nicolas BIONs Sonnenuhr
Mehrere Museen haben bestätigt, dass Imitationen zZ. erhältlich sind. Es handelt sich dabei bestenfalls nur um wertlose Reproduktionen aus Museums-Souvenirläden und nicht um echte Antiquitäten. Sie sind an der groben Ausführung des verstellbaren Blattes (mit den Breitengraden 40-50-60) des Gnomons leicht zu erkennnen. Alle haben den selben Kratzer hinter dem Stadtnamen Venedig (Venis').
Im Zweifelsfalle schicken Sie uns Fotos Ihres Instrumentes.

Außerdem werden neuerdings Objekte von einem gewissen Nicholas DION angeboten. Dies ist kein "doppelter Druckfehler". Dieser Hersteller hat nie existiert.



Foto Jaypee
(Zum Vergrößern, Bilder anklicken)




Beispiel einer (sehr guten) Imitation

Arabisches Instrument

Dieses Instrument sieht zwar aus wie eine Butterfield-Sonnenuhr, aber es gibt keine Möglichkeit, den Schatten des tierischen Gnomons auf einer Stundenskala zu beobachten: auf dem "Zifferblatt" sind nur die Tierkreiszeichen als Bilder und in arabischer Schrift eingraviert. Ein frei rotierender Zeiger ist an der zentralen Anlenkung des Gnomons befestigt. Es dient also weder der Zeitermittlung noch der Navigation, sondern nur der Astrologie. Die meisten auf dem Markt angebotenen Exemplare sind bestenfalls wertlose Repliken (vgl. mit dem vermutl. echten Exemplar in der Abteilung RELIGION / ISLAM / Astrologie).



Fotos J. Grobovsek
Zum Vergrößern, Bilder anklicken

Datenblatt
- Durchm. Gehäuse: 105 mm
- Durchm. Kompass: 25  mm
- Dicke: 23 mm
- Gnomon: Ziege
- Gravur auf dem Zifferblatt: Tierkreis als Bild und in arabischer Sprache
- Gravur an der Rückseite: s. rechts
- Gravur auf dem Deckel: bitte HIER klicken
Rückseite

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REPLIKAS VON DIPTYCHEN


(Foto I. Kasse)


Zum Vergrößern, Bild oben anklicken
- Links: Sonnenuhr und Kompass
- Miite: Liste der Städte mit geogr. Breitengrad
- Rechts: Kalender und Fenster zum Kompass
- Die Unterseite zeigt nur das lackierte Holz.
Dieses Objekt ist eine Replika eines spanischen Diptychons aus dem 18. Jh. Es trägt die Unterschrift VILLA ALCOR. Es handelt sich um die spanische Fa. VILLALCOR SL (Calle Madrid s/n, 28607 El Alamo, Spain) die vermutl. 1985-2005 existierte. Villalcor wurde von Hemisferium (gegründet 2005) aufgekauft.

Die Städtenamen sind in spanischer Sprache angegeben (Beispiel: Venecia für Venedig), aber die Himmelsrichtungen sind in English (W für West anstelle von O für Oeste auf Spanisch - s. Verschiedenes /  Himmelsrichtungen), was völlig absurd ist!

Die beiden Gelenke und der Verschluss des Deckels sind moderne Industrieware und als solche typische Merkmale von Repliken.


(Detailansicht des Kompasses, Bild anklicken)
 

Auf der Deckel-Oberseite sind eine moderne Karte Nord- und (teilw.) Südamerikas sowie zwei Dreimaster eingraviert.
Teilung im Deckel: doppelte Sonnenuhr mit drei Breitengradangaben (502 = 50° 2').

Fotos Milagritos25
(Zum vergrößern, Bilder anklicken)
 

Datenblatt
- Abmessungen (geschl.): 87 x 62 x 8 mm
- Material: Knochen?
- Hertstelerl unbekannt

Anm.: Reproduktion einer antiken Sonnenuhr. Die Form der Magnetnadel is quasi identisch mit alten Originalteilen. Leider ist das Gehäuse zu schmal für die Kompassdose (kein Platz für die Zahl VIII auf der linken Seite bzw. IIII rechts) und die gedruckten Windrose, Teilstriche und Ziffern sind viel zu modern. Außerdem wurden die nördlich von Kanada dargestellten Inseln erst viel später entdeckt bzw. kartiert (19./20. Jh.).

CHINESISCHE SONNENUHR

Reproduktion einer chinesischen Sonnenuhr.
Dieses Souvenir wurde vermutlich von einem indischen Künstler (bzw. Fälscher?) hergestellt, dem die chinesische Kalligraphie ziemlich fremd war. Außerdem sind die Holzplättchen in viel zu gutem Zustand um wirklich alt zu sein.


Foto Carolyn Patricia -
Photoshop-Nachbearbeitung Jaypee




(Zum Vergrößern, Bild anklicken)

Zeichenvergleich (Nr. 5: 7-9 Uhr vorm.):
- Bildchen oben r.: stümperhaft gemaltes Schriftzeichen (Kompass links),
- Bildchen unten r.: das gleiche Zeichen in der gepflegten klassischen Kalligraphie auf einem alten Instrument (s. Kategorie Sonnenuhren / China / Diptychon 1).

Bedienungsanweisung: Das Instrument muß voll aufgeklappt flach liegen. Die Nordmarke des Kompasses (bei-Zeichen) befindet sich am unteren Rand der Kompassdose im linken Bild. Der Beobachter schaut hier nach Süden. Die aufgehende Sonne befindet sich also oben links im Bild und der Schatten des Stiftes fällt auf das oben vergrößerte Zeichen.

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KLASSISCHER TASCHENKOMPASS

Alle  Merkmale einer schlechten Nachbildung eines typischen alten Kompasses in Taschenuhrform  sind hier zu erkenne:
- der grüne Stein (anstelle eines roten) im Nadelhütchen
- das Tzfferblatt aus Messing (anstelle einer versilberten bzw. weißen oder seltener schwarzen Oberfläche)
- ein einfacher Pfeil anstelle des Dreizacks der British Army (crowfoot / Krähenfuss)
- ein frei erfundenes Datum (hier 1920), das mit der Information MAKERS OF THE QUEEN inkonsistent ist, erstens weil zu diesem Zeitpunkt ein KÖNIG England regierte, nämlich George V. und zwar von 1910 bis 1936 und zweitens kein Herstellername angegeben ist!



Fotos Ante Budimlic (Zum Vergrößern, Bild anklicken)

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